Allgemeines:
Dill ist eine einjährige Pflanze aus der Familie der Doldenblütler. Ursprünglich stammt er aus dem östlichen Mittelmeerraum und Westasien. Dill ist bekannt für sein feines, aromatisches Laub und seine Samen, die beide in der Küche verwendet werden. Er passt gut zu Fischgerichten, Salaten, Saucen und wird häufig zum Einlegen von Gurken verwendet.
Standort und Boden:
Dill bevorzugt einen sonnigen Standort mit gut durchlässigem, leicht sandigem Boden. Der Boden sollte nährstoffreich und humos sein, um das Wachstum zu fördern. Ein pH-Wert zwischen 5,5 und 7,0 ist ideal.
Aussaat und Pflanzung:
Die Aussaat erfolgt im Frühjahr (April bis Mai) direkt ins Freiland. Die Samen sollten etwa 1-2 cm tief in die Erde gesät werden. Der Pflanzabstand sollte etwa 20-30 cm betragen, um den Pflanzen genügend Platz zum Wachsen zu geben. Dill kann auch in Töpfen oder Balkonkästen angebaut werden.
Pflege:
Dill benötigt regelmäßige Wassergaben, besonders während trockener Perioden. Staunässe sollte jedoch vermieden werden. Eine leichte Düngung mit Kompost oder einem organischen Dünger kann das Wachstum unterstützen.
Ernte:
Die Blätter können geerntet werden, sobald die Pflanzen etwa 20 cm hoch sind. Für den besten Geschmack sollten sie frisch verwendet werden. Die Samen können geerntet werden, wenn die Dolden braun geworden sind und beginnen, sich zu öffnen.
Krankheiten und Schädlinge:
Dill ist relativ resistent gegen Krankheiten und Schädlinge. Gelegentlich können Blattläuse oder Mehltau auftreten. Eine gute Belüftung sowie das Vermeiden von übermäßiger Feuchtigkeit helfen bei der Vorbeugung von Problemen.
Mit seinem charakteristischen Aroma und seinen vielseitigen Verwendungsmöglichkeiten in der Küche ist Dill eine wertvolle Ergänzung für jeden Kräutergarten!